7er DM im Rugby

Ein überzeigender Auftritt der Germanen

Am letzten August-Wochenende stand für unsere Germanen, angeführt von CoachClasen und CoCoach Koch, die deutsche Meisterschaft im 7er Rugby und somit das Highlight der 7er Saison an.
Nach 3 Turniersiegen in der Vorbereitung (Berlin 7s, AMS 7s, Germania 7s) und einem starken 4.Platz im Vorjahr, machte sich unser finaler 12-Mann-Kader mit breiter Brust, aber auch der Last hoher Erwartungen auf den Schultern, auf in Richtung Heusenstamm. Bei der Ankunft wurden sie von Erfolgsbetreuer Andreas „Cookie“ Koch erwartet, der einen Tag früher angereist war, um das Lager der Germanen aufzubauen und sich um alles Weitere zu kümmern.
Als auch unsere extra aus Heidelberg angereiste Physio-Aushilfe Salome Trauth eingetroffen war, stand einem erfolgreichen Turnierstart nichts mehr im Wege.

Germania – MRFC
Im ersten Spiel ging es gegen die Wundertüte des Münchener RFC, der bei den hochklassig besetzten Oktoberfest 7s Classics 2017 noch mit einem starken 2. Platz auf sich aufmerksam machen könnte.
Unsere Germanen starteten defensiv stark und konnten bei Ballgewinn immer wieder schnell kontern, sodass am Ende ein ungefährdetes 41:0 zu Buche stand.

Germania – StuSta
Nach langer Pause tat man sich im zweiten Spiel gegen die StuSta München wesentlich schwerer.
Die motivierten Münchener legten mit hoher Konzentration und Geschwindigkeit los und konnten nach wenigen Minuten zum ersten Versuch unter die Stangen laufen. Einen gewonnenen Ankick und ein paar Minuten später war es lediglich ein Vorball der Mūnchener, der den zweiten Versuch verhinderte.
Die Germanen nahmen den Ballbesitz dankend an und dominierten von da an das Spiel, welches am Ende noch deutlich mit 40:7 gewonnen werden konnte.

Germania – Heusenstamm
Nach eingängiger Videoanalyse stand man nun im letzten Gruppenspiel den 7er Spezialisten vom Gastgeber RK Heusenstamm gegenüber.
Das Spiel war von Beginn an sehr umkämpft. Nach mehreren Balleroberungen und -Verlusten der Germanen konnte Heusenstamm mit 7:0 in Führung gehen. Der RK konnte den anschließenden Ankick wiedergewinnen und bestrafte die ungeordneten Germanen direkt mit dem 12:0.
Spiel gelaufen? Nein!
Wie schon so oft in der laufenden 7er Serie blieben die Germanen völlig unbeeindruckt vom frühen Rückstand.
In dieser Phase übernahm der starke Daniel Koch wie schon so oft das Zepter und brachte erst Ruben Pollakowski mit einem genialen Crosskick, dann Henrik Meyer mit einem flachen Pass ins Malfeld und somit seine Mannschaft mit 14:12 in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit lief dann ziemlich viel schief.
Einige unglückliche Entscheidungen später lagen unsere Germanen zu sechst (gelbe Karte, Moritz Clasen) mit 17:14 hinten und schafften es auch nicht mehr das Spiel in Unterzahl zu drehen, was die erste Niederlage dieser 7er Serie nach 18 Siegen bedeutete.

Germania beendete die Gruppenphase also auf Platz 2, womit klar war, dass es am nächsten Morgen im Viertelfinale zum Derby mit Hannover 78 kommen würde.
Die Wunden leckend zogen sich unsere Germanen ins Hotel zurück und klärten bei einer letzten Videoanalyse alle übrigen Fragen, bevor es ins Bett ging.

Germania – 78
Am Morgen standen sich also ein weiteres Mal Germanen und 78er gegenüber. Die Luft brandte.
Kein Ruck wurde dem Gegner gegönnt. Jeder Ball war umkämpft.
Nach einer Halbzeit, in der sich unsere Germanen kaum richtig aus der Rush Defence des Gegners und der eigenen Hälfte befreien konnten, ging es mit 7:0 für 78 in die Pause.
In Halbzeit 2 waren es nun die Germanen, die den Ball in der gegnerischen Hälfte dauerhaft halten konnten. Langsam fand man ein Mittel gegen das Rushen des Gegners und gleichzeitig wurden die 78er immer müder. Schließlich war es Henrik Meyer, der auf außen ein wenig Raum nutzen konnte, um Jarrod Saul im 1-gegen-1 zu schlagen und unter die Stangen zu laufen. 7:7. Alles offen!
Der folgende Ankick konnte erneut gewonnen werden. Ein paar Phasen später eine harte Linie von Felix Hufnagel in der Mitte. Ein schnelles Ruck. Daniel Koch zog mit hohem Tempo nach außen auf die Lücke und Nico Windemuth schnitt mit einer genialen Schere die Hoffnungen der 78er in Zwei. 14:7. Ein paar Minuten später hatte der Kampf ein Ende! Germania im Halbfinale!

Germania – RGH
Dieses Halbfinale war kein normales! Da im anderen Halbfinale mit den Wolfpack 7s und den Lions All Stars zwei Mannschaften standen, die außer Konkurrenz der DM-Wertung spielten, ging es beim Spiel SCG-RGH direkt um die deutsche Meisterschaft.
Was für eine Gelegenheit! Gegen den Sieger der letzten 3 Jahre rechnete man sich auf Germania-Seite allenfalls Außenseiterchancen aus.
Doch wir legten los wie die Feuerwehr. Der erste Ankick wurde im Block von Maurice Riege gefangen, der sofort die Verteidigungslinie durchbrach. Ein Ruck, ein Richtungswechsel, ein paar schöne Offloads und Henrik Meyer war im Malfeld. Die Erhöhung von außen ging drüber. 7:0!
Ein paar Minuten später der Ausgleich durch Bastian Himmer, der nach ein paar Phasen spielerisch die Verteidung umkurvte.
Doch erneut gelang es Maurice Riege nach gewonnenem Ankick die Verteidung zu düpieren und durchzubrechen. Zwei Phasen später schaffte es Moritz Clasen ins Malfeld einzutauchen, jedoch wurde er durch ein geniales try-saving Tackle von Wolfram Hacker daran gehindert abzulegen.
Das anschließende 5-Meter Gedränge führte zu einem Kontakt in der Mitte. Daniel Koch fand mit einem weiten Pass Maurice Riege auf außen, der nur noch abzulegen brauchte.
Weiter ging es hin und her. Der hochwertige Angriff beider Seiten ließ der Verteidigung kaum Chancen. Zur Halbzeit führte Germania nach einem weiteren Versuch von Martin Gerlach und einem Versuch auf Heidelberger Seite mit 17:12. Eine Hand am Pokal!
Leider startete die zweite Hälfte denkbar ungünstig. Ein gewonnener Ankick durch Daniel Koch, doch die 50/50 Vorball-Entscheidung gegen Germania. Die RGH konnte in der Folge punkten. Durch geschickte Ankicks in die Schwachstelle, wurden die Germanen mehrmals unter Druck gesetzt. Dazu noch ein paar individuelle Fehler und die Heidelberger hatten die Partie auf 29:17 gedreht. Doch die Germanen gaben nicht auf. Ein starker Lauf von Henrik Meyer brachte die Germanen in die gegnerische Hälfte. Nach einem Gedränge wurde Ruben Pollakowski außen freigespielt und legte zum 22:29 Endstand ab. Stehende Ovationen der Zuschauer. Germania List deutscher Vizemeister! Nach den Damen nun auch die Herren. Mit den Germanen ist zu rechnen!

An dieser Stelle einen großen Dank an den RK Heusenstamm, der als Ausrichter einen klasse Job gemacht hat.
Einen riesen Dank an unseren Betreuer Cookie, der die gesamte 7er Serie über bei den Jungs keinen Mangel aufkommen ließ und an unsere Physio Salome, die uns an diesem Wochenende kompetent und herzlich umsorgt hat.
Zuletzt danken wir noch dem Verein und dem neuen 15er Trainer Danny Stephens, der dem 7er Kader kurz vor 15er Saisonstart den nötigen Platz eingeräumt und so diesen Erfolg möglich gemacht hat.

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