Handball Alte Herren: Mühlenberger SV – SC Germania List 21:25


„Die Alte Herren“ siegt zur Primetime

Am vergangenen Freitag – ja korrekt – Freitag abend stand das Nachholspiel der alten Herren beim Mühlenberger SV auf dem Spielplan.

Nachdem das Spiel aufgrund sinnflutartiger Regefälle in der Halle seinerzeit verlegt werden musste, kam es zum Showdown um 20:30 Uhr im Ossietzkyring.

Der Tabellenletzte vom Mühlenberg verlange dem SC in den ersten 30 Minuten ziemlich viel ab. Weniger sportlich, eher nervlicher Natur waren die unangenehmen Dinge des ersten Durchgangs.

Die Angriffe der Heim-7 wurden 30 Sekunden gespielt, die Abwehr hielt jedoch nur 25 Sekunden. Ende vom Lied war, dass Frank „The Tank“ Jordan im Kasten der Landeshauptstädter ein ums andere Mal das Nachsehen hatte.

Im Angriff wurden die Germanen bereits nach 20 Sekunden eines 30 Sekunden-Angriff nervös und verzettelten sich in Einzelaktionen. Auch das Glück vom Punkt war nicht auf Germania-Seite, sodass auch beste Chancen vergeben wurden – Coach Eike „EE“ Erdmann konnte teilweise nicht hinschauen…

Die Hausherren waren einfach kleverer, fals man das so sagen kann, und so kamen die Germanen zur Pause mit 13:9 ins Mahlwerk der Mühle.

Nach der Pause waren die Gäste kaum wiederzuerkennen. Angefeuert von den zahlreich mitgereisten Fans – es waren 4 – drehten die Mannen immer weiter auf. Nach leicht holprigen Start in Halbzeit Zwei konnte man den Rückstand immer weiter verkleinern. Tor um Tor holte man auf und die Nerven „der Müller“ wurden immer mehr strapaziert. Das Glück der Schiedsrichterentscheidungen wurde weniger und Germania spielte sich in einen Rausch – handballerisch gesehen.

Klasse Einzelaktionen, Tempogegenstöße und mutige Aktionen wurde mit Torerfolgen belohnt.

Auch Frank „The Tank“ wuchs über sich hinaus und parierte einen Ball nach dem Anderen – „Franky goes to Hollywood“ konnte es an diesem Abend heissen.

Nicht nur der Torhüter hat dieses Spiel gewonnen – eine geschlossene Mannschaftsleistung in Halbzeit zwei und zack – Germania ist wieder da!

Zack und aus hieß es nach 60 Minuten und auf der Anzeigetafel stand ein 21:25-Sieg für „die Alte.

Die Wurfakrobaten in Zahlen:

Behrmann 6, Bunte 1, Rinne 1, Böhmer 2, Bublies 8, Rüth 2, Müller-Rother 1, Eike 4

Tschüssn

„Eure Alte“

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