Handball Alte Herren: SC Germania List – TuS Bothfeld 27:27


Alte Herren mit Spirit und Pech

Wir schreiben Mittwoch den 15.01.2020. Für alle Nicht-Germanen: Trainingstag.
An diesem Mittwoch war allerdings alles anders – der TuS Bothfeld war zu Gast im „Handball-Gehäge“ des Zoo Hannover.
Die Alte legte ganz anders los, als es der Name „Die Alte“ hergibt. Patrick Swora nahm die Zügel in den ersten Minuten in die Hand und sorgte mit zwei schnellen Toren für eine 2:0-Führung.
Die Gäste aus Bothfeld kamen mit dem schnellen Angriffsspiel der Hausherren nicht zurecht.
Die Gazellen Kahrau, Rinne und Bunte sorgen für schnelle Tore und eine 5:2-Führung nach fünf Minuten.
Nachdem auch Uwe Fillmer seine Zähne zeigte und per Doppelschlag auf 7:3 erhöhte, rieben sich die „Zoobesucher“ die Augen – geiles Handballspiel der gefräßigen Lister!

Bereits nach neun Minuten zog der Gästetrainer seine virtuelle Grüne Karte zur Auszeit – Swora/Bunte hatten gerade auf 9:3 erhöht.
Die Lust auf mehr schien den Gastgebern nun ein wenig zu fehlen, denn der TuS in Grün verkürzte Tor um Tor. Man wollte sich also nicht aufgeben und sich zum Fraß vorwerfen lassen.
Man zog seinen Kopf nach und nach aus der Schlinge und verkürzte zum Pausen-Snack auf 16:15.

Es war schön anzusehen was die Germania in den ersten 30 Minuten geboten hat, wenn man auch mit einer deutlicheren Führung in die Pause hätte gehen können.
Die Alte schien nach der Pause zunächst ins Suppen-Koma gefallen zu sein. Es klappte nicht viel auf der Platte und auf einmal stand es 17:18.
In der 36. Spielminute sorgten die beiden Zoopfleger in Schwarz dafür, dass ein Spieler der Gäste das restliche Spiel von „Außerhalb“ sehen musste. Ein dummes Foul – wusste er selbst.
Nachdem Björn „Tiger“ Reinke zum 21:18 (45.) eingenetzt hatte, schien die Vorstellung wieder zu Gunsten des Heim-Rudels zu kippen. So ganz wollten die Bothfelder den Knochen aber nicht abgeben. In der 54. Spielminute setzte Gazelle Swora vom 7-m-Punkt den vermeintlichen Nackenschuss – 25:22 für das Thormann-Rudel.
Was aber war auf einmal los – das Rudel wirkte unkonzentriert und hektisch. Die Angst man könnte den Knochen verlieren war da. Das Rudel zeigte sich nervös und jeder wollte die endgültige Entscheidung herbeiführen.

Die Zooöffnungszeit betrug nur noch 21 Sekunden. Rudelanführer Thormann zog sein Ass aus dem Ärmel und schickte eine weitere Gazelle ins Gehege – Robert Nillies musste sein Heer von draußen die Tatzen drücken.
Leider war der letzte Versuch nicht von Erfolg gekrönt sodass man sich doch friedlich mit 27:27 aus dem Zoo verabschiedet hatte.
Wir danken den zahlreichen Zoobesuchern sowie den wilden Tieren die für dieses ansehnliche Spektakel gesorgt haben:

Für Germania List Alte Herren am Ball:
Jordan (1.-30.), Nillies (31.-60.) – Fillmer (3), Ehrenbruch, Kummerow, Burkhardt (1), Behrmann (4), Müller-Rother, Reinke (5), Rüth (3), Swora (6), Bunte (2), Rinne (1), Kahrau (2)

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