Handball Herren: SC Germania List – TSV Dollbergen 21:25


Keine Punkte für die „Erste“ und die „Alte Herren“

Wenn man diese Saison bei den Handballherren aus der List einen Namen für eine Krankheit, Seuche, Pechsträhne oder was auch immer vergeben würde, dann würde sie wahrscheinlich „Morbus Germania“ heißen. Denn wenn man glaubte in der Vorsaison schon arg gebeutelt zu sein, so nimmt die Verletztenmisere in dieser Saison schon fast groteske Züge an. So meldeten sich die Spieler in den letzten zwei Monaten schon fast wöchentlich verletzt beim Trainergespann (Matze Schulz, Volker Belde und Eike Erdmann) ab. Und bei den Verletzungen war alles dabei, was das Orthopädenherz höher schlagen lässt: Kreuzbandriss, Meniskusschaden, Kapselriss, Sehnenanrisse aller Art, Bänderverletzungen (Innenband, Außenband), Ermüdungsbruch, Schulterverletzung usw.. Die Liste der Langzeitverletzten, schon gut gefüllt aus der Vorsaison, wird damit bei den Lister Handballherren immer länger und die Auswahl an aktiven und einsatzfähigen Spielern immer kleiner.

Das hatte auch Auswirkungen auf die beiden Begegnungen der „Alten Herren“ (beim Spitzenreiter HSC Hannover) und der „Ersten“ (zu Hause gegen Dollbergen), die fast zeitgleich am vergangenen Samstagabend angesetzt waren. Für beide Begegnungen standen keine zwei spielfähigen Mannschaften zur Verfügung und so entschieden sich die Trainer ein paar Tage vor dem Spielwochenende dafür, nur zum Spiel der „Ersten“ gegen Dollbergen anzutreten, wo die Chancen auf einen Erfolg noch am größten waren. Mit einem Mix aus Oldies und dynamischen Jungspunds standen Trainer Matze Schulz insgesamt nur neun Feldspieler und zwei Torleute (Robert Nillies und Marc Daniel Blasius) zur Verfügung.

Das Spiel der Ersten Herren gegen Dollbergen gestaltete sich zu Beginn der ersten Halbzeit ausgeglichen. Die schnelle 1:0 Führung durch Uwe Fillmer wurde vom Gegner aus Dollbergen umgehend egalisiert. Und da die Abwehrreihen sehr gut standen und die Torleute mit ihren Paraden auf beiden Seiten ein sicherer Rückhalt ihrer Mannschaften waren, stand es in der 15. Minute erst 4:4. Dann konnten die Germanen aus der List mit zwei Toren von Patrick „Eppi“ Swora aus dem Rückraum und einem Tor von Robert Meyer auf Rechtsaußen eine Drei-Tore-Führung erzielen (7:4). Doch eins wurde schon zu diesem Zeitpunkt des Spiel schon deutlich: Die Germanen nutzen einfach ihre Torchancen nicht und versemmelten zahlreiche Möglichkeiten die Führung weiter auszubauen. Das nutze der Gegner aus Dollbergen aus und zog mit einem Zwischenspurt an der Lister Mannschaft vorbei zu einer 8:11 Pausenführung.

Und war dieser Rückstand nicht schon bitter genug für die Erste Herren von Germania List, so kam es in dieser Phase des Spiels noch schlimmer als gedacht. Denn „Morbus Germania“ schlug wieder gnadenlos zu. Kurz vor der Pause blieb „Eppi“ Swora beim Versuch sich durch die Abwehr zu „tanken“ im Trikot des Gegners hängen und zog sich eine schwere Kapselverletzung am Daumen zu. Und kurz nach Anpfiff der zweiten Halbzeit erwischte es dann mit Björn Reinke einen weiteren Rückraumspieler. Nach einem Schlag auf die Nase musste der Spieler stark blutend das Spielfeld verlassen. Beide Spieler konnten nach diesen Verletzungen nicht mehr weiterspielen.

So mussten die beiden jungen Nachwuchsspieler Jakob Wilts und Jonas Wilcke deren Plätze im Rückraum einnehmen und versuchen den mittlerweile 6-Tore-Rückstand (13:19) wieder zu reduzieren. Und die Mannschaft aus der List gab nicht auf und kämpfte bis zum Schluss, um das Spiel noch zu drehen. Insbesondere nach vier Toren in Folge von Jonas Wilcke zum 17:19 und zwei Toren in Folge von Christian Bunte zum 20:23 bzw. 21:23 keimte kurz die Hoffnung bei den Germanen auf. Doch am Ende reichte es nicht und die Lister Mannschaft musste sich in diesem sehr intensiv geführten Duell (11 Zeitstrafen und drei rote Karten) mit 21:25 geschlagen geben.

Für Germania List Erste Herren am Ball:
Blasius (TW), Nillies (TW), Swora (3), Ehrenbruch, Fillmer, U. (2), Wilcke (6), Reinke (1), Wilts (3), Bunte (4), Meyer (1), Kahrau (1), Trainer: Matze Schulz

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