Handball Herren: SC Germania List – TuS Wettbergen 26:22


„Endlich wieder mal ein richtiges Handballspiel“. Das war nach dem gestrigen Testspiel gegen den TuS Wettbergen das durchgängige Fazit der meisten Spieler. Coronabedingt lag das letzte Spiel der Ersten Herren schon über ein halbes Jahr zurück. Und auch die Trainingsmöglichkeiten waren in der Zwischenzeit stark eingeschränkt. Erst seit einigen Wochen war ein regelmäßiges Training in […]

„Endlich wieder mal ein richtiges Handballspiel“. Das war nach dem gestrigen Testspiel gegen den TuS Wettbergen das durchgängige Fazit der meisten Spieler. Coronabedingt lag das letzte Spiel der Ersten Herren schon über ein halbes Jahr zurück. Und auch die Trainingsmöglichkeiten waren in der Zwischenzeit stark eingeschränkt. Erst seit einigen Wochen war ein regelmäßiges Training in der Halle wieder möglich. Trainer Michael Thormann hatte in den vergangenen Trainingseinheiten an so manchen Spielzügen mit der Mannschaft gefeilt. Jetzt war es mal an der Zeit, dieses an einem realen Gegner zu testen. Und Dank der Unterstützung aus dem Germania-Umfeld (Stefan Müller-Rother und Thomas Messerschmidt am Zeitnehmertisch und Tizi Jordan und Christoph Holze als Schirigespann) und unter Beachtung der entsprechenden hygienetechnischen Corona-Auflagen konnte das Testspiel in der KWR-Halle im Zooviertel dann auch stattfinden.

Die Germania-Spieler waren auf jeden Fall vor dem Spiel voll motiviert und so begann dann auch entsprechend die Erste Halbzeit. Denn der Gegner aus Wettbergen, der in der Parallelstaffel in der neuen Saison an den Start geht, schien genauso energiegeladen zu sein. Es entwickelte sich gleich zu Beginn eine intensive und körperbetonte Partie. Der TuS Wettbergen war in der Abwehr sehr offensiv aufgestellt, so dass die Germanen Schwierigkeiten hatten ihre eingeübten Spielzüge anzuwenden. Und so kamen die Lister Spieler entweder nur über Einzelaktionen oder über mit Tempo nach vorne getragenen Gegenstößen zu ihren Toren. Vor allem Björn Reinke und Tim Behrmann mit jeweils 5 Toren überzeugten im ersten Abschnitt. Der Gegner aus Wettbergen hielt aber dagegen und konnte insbesondere immer wieder über Anspiele an den Kreis seine Tore erzielen. So endete die erste Halbzeit mit einem 13:13 Unentschieden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit änderte der TuS Wettbergen seine Spielausrichtung. In der Abwehr eher defensiv aufgestellt und im Angriff testete man mit sieben Feldspieler und ohne Torwart. Die Germaniaabwehr mit ihrem starken Torwart Robert Nillies stand aber nun sicherer, so dass das permanente Überzahlspiel der Mannschaft aus Wettbergen nicht die erwarteten Folgen hatte. Aber leider leisteten sich die Germanen zu viele Flüchtigkeitsfehler im Angriff und vergaben leichtfertig gute Tormöglichkeiten. So verlief das Spiel bis Mitte der zweiten Halbzeit weiter ausgeglichen (18:18). Dann erzielten die Germanen aus der List drei Tore (Nils Nebel, Patrick Rasche und Thade Bleßmann) in Folge. Der Gegner aus Wettbergen schaffte es nicht mehr diesen Vorsprung zu verkürzen und somit gewannen die Germanen das Spiel am Ende mit 26:22.

Trainer Michael Thormann war insgesamt zufrieden mit dem Spiel seiner Mannschaft. Sie bot eine gute kämpferische Leistung mit guten Tempospiel nach vorne. Im Angriffsspiel und im Abwehrverhalten gibt es aber noch Potential nach oben. Bis zum Ligastart am 01.11. hat man noch zwei Wochen Zeit daran zu arbeiten.

Für Germania Erste Herren am Ball:
Robert Nillies (TW), Tim Behrmann (6), Thade Bleßmann (4), Christian Bunte (1), Philipp Burkhardt, Thorsten Glückhardt, Tobias Kummerow (1), Patrick Rasche (2), Björn Reinke (8), Patrick Swora (2), Daniel Triest, Nils Nebel (2)

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