Handball Herren: TSV Dollbergen – SC Germania List 14:25


„Die Erste“ mit Sieg nach Anlaufschwierigkeiten

Was kann es Schöneres geben als auf einem Sonntag um 18:00 Uhr beim TSV Dollbergen anzutreten? Bei sommerlichen Temperaturen fällt mir hier nur Bier und Bratwurst ein.
Zuerst hieß es dann aber doch Handball in der Halle zu Uetze.

Nach dem deutlichen Erfolg im letzten Auswärtsspiel beim TVE Algermissen wollte man auch in diesem Spiel die Aufstiegsambitionen unterstreichen.
Das Spiel begann jedoch gar nicht nach dem Geschmack der Gäste aus der Landeshauptstadt.

Die Germania tat sich im Spielaufbau teilweise schwerer als erwartet und in der Abwehr fehlte oftmals der letzte Schritt um das Tor der Heim-7 zu verhindern.
Bis zum 3:3 in der 6. Spielminute verlief das Spiel noch ausgeglichen, ehe sich der TSV in Front werfen konnte. Über 6:3 und 8:5 ging man zur Überraschung der zahlreich erschienen Fans (Dollbergen: 1; Germania: 7) mit einem 10:7-Rückstand in die Kabine.

Im zweiten Durchgang wollte man nun zeigen wer die Hosen an hat und das Spiel gewinnen wollte.
Drei Tore in Folge zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die erste Konsequenz des größeren Willens.
Auch wenn die Dollberger noch zum 11:10 in Führung gehen konnten, fand nun ein regelgerechtes Feuerwerk der Germanen statt. Wahnsinnige 11 (in Worten: ELF) Tore in Folge waren das Ergebnis daraus, dass der Gegner müder und die Germania stärker wurde.
Ein ums andere mal konnten die Keeper Bälle aus dem Winkel fischen und die pfeilschnellen Außenspieler des SC in Szene setzen.
Nicht mehr wie in Halbzeit Eins, wo diverse gute Einwurfmöglichkeiten liegengelassen wurden, landete nun fast jeder Ball im Tor der Hausherren.

Nach der „Erste-Halbzeitniederlage“ von 10:7 kam es somit zu einem „Zweite-Halbzeitsieg“ mit 4:15.
Wer nun in Mathe nicht immer in der letzten Reihe gesessen hat, hat nun bemerkt dass die Germania das Spiel mit 14:25 für sich entscheiden konnte.

Vergessen wir einfach die erste Halbzeit und erfreuen wir uns an der Zweiten – die war klasse!

Nun heißt es erst einmal Herbstferien…

Für Germania am Ball:

Nillies, Blasius – Swora (1), Reinke, Behrmann (5), Meyer, Erdmann (2), Triest, Glückhardt (2), Bunte (3), Fillmer (8), Gerlach (3), Othmer (1), Rasche

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